"DE PURO CURDA"
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Grußwort von Carel Kraayenhoff Mai 2007

"Das Sexteto Andorinha erstaunt mich immer wieder! Wie ist das möglich, dass eine Dresdner Musikgruppe dem Zuhörer das bestimmte Gefühl gibt, er befinde sich in einer Milonga von San Telmo in Buenos Aires? Mit ihrem klassischen sexteto típico, mit der Stimme des Sängers Sergio Gobi, mit ihrer ausgeprägten musikalischen Identität, die sich über viele Jahre hin in den Tanzsalons definiert hat, verursachen die Andorinhas, dass die Tänzer mit geschlossenen Augen die Architektur einer Tangostadt spüren, und damit die Umgebung ihres Lebens.
In den reichen, raffinierten Arrangements von Peter Reil, und jetzt auch von seinem Kumpel Fabian Klentzke, malen die Musiker 'Ohrbilder', die ebenso viele ausgezeichnete Vorbilder eines Tangotils haben, den ich sehr liebe und der leider auf den europäischen Tanzböden noch kaum zu hören ist.
Ich gratuliere den deutschen Königen der Milonga, 'Rey del bailongo', zu ihrem neuen Kind!"
Carel Kraayenhoff
Bandoneonist und Komponist/ Sexteto Canyengue (NL)


SEXTETO ANDORINHA

Sexteto Andorinha y Sergio Gobi 2007

Sächsische Zeitung 7.5.2007
"Was nach Argentinien pur klingt, ist die Musik einer Dresdner Band, die auch noch in einem Dresdner Studio aufgenommen wurde. Aber nicht nur dank der authentischen Sangeskunst des aus der Nähe von Buenos Aires stammenden Sergio Gobi wird das Ganze überzeugend. Dafür sorgt vor allem das handwerkliche Können Instrumentalisten, deren Gespür für dezente Zwischentöne. So macht die CD nicht nur Lust aufs Tanzen, sondern ist auch als reines Ohrenfutter hervorragend geeignet.
Fazit: Pure Leidenschaft" (SZ/ ada)

» tangokultur.info Juni 2007
Mit "De Puro Curda" legen sie nun nach - und mit an Bord ist seit 2002 der Sänger Sergio Gobi, der eine Bereicherung für jedes Tangoensemble darstellt, weil er mit Sicherheit zu den besten zeitgenössischen Sängern zählt.
"De Puro Curda" heißt auch der erste Titel des neuen Albums. Es ist ein Tango aus dem Jahr 1957, das vom Sexteto Andorinha ganz im Sinne des so genannten authentischen Tango Argentino vorgetragen wird.
(...)bereits hier beweisen die Musiker (...) mit welch einer immensen Intensität sie bei der Sache sind.
Bereits hier spürt man, dass man es mit Vollblutmusikern zu tun hat. "Mala Junta" von Julio de Caro schließt sich an. Ein Tango aus dem Jahr 1927, den jeder aus den Milongas dieser Welt kennt. 1000 mal gehört also? Langweilig? Ganz im Gegenteil: Andorinha schaffen es, der Abnutzungsfalle zu entgehen und hauchen ihrer Interpretation neues Leben ein, weil jeder der Musiker bei sich bleibt und raffinierte Akzente setzen kann, die sich im Zusammenspiel ergänzen, ohne dabei in technischer Verliebtheit zu erstarren.
Die Künstler bleiben locker. Und so muss es sein! Sehr gespannt war ich auf Titel 3: "Apología Milonguera" wurde von Peter Reil komponiert.(...) Ein verhaltener Beginn, bei dem sich die einzelnen Instrumente abzutasten scheinen, steigert sich langsam zu einem ausgelassen Tanz umeinander. Sehr überzeugend!
Mit "La Ley De La Corchea" und "Rey Del Bailongo" stammen zwei weitere Tangos aus Reils Feder.(...) Fast jeder der 16 Tangos auf dieser CD ist hörenswert. Nicht etwa, weil die Tangos außergewöhnlich sind, sondern weil das Sexteto Andorinha den Werken sein ganz eigenes Profil verleiht. Tanzbar spielen die Musiker ohnehin.(...) "De Puro Curda" gehört für mich in den Plattenschrank aller Tangueros und Tangueras.
Zu guter Letzt noch ein Wort zum CD-Cover, das sehr ansprechend vom Sänger Sergio Gobi gestaltet wurde. Im Booklet befinden sich die Tangotexte inklusive der Übersetzungen, Fotos und Anekdoten. Die Macher haben sich hier wirklich über alles Gedanken gemacht und zeigen damit, wofür ihr Herz schlägt: für den Tango...

"DE PURO CURDA"
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